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Liegeplätze für Katamarane

Ein in Deutschland verbreitetes Vorurteil besagt, dass es für Katamarane keine Liegeplätze gibt.

Wir haben über 30 deutsche Yachthäfen und Marinas an Nord- und Ostseeküste nach Dauer- und Gastliegeplätzen für Hochsee-Katamarane von 36-50 Fuß sowie deren Kosten befragt.

Im Ergebnis gibt es weitaus mehr Liegeplätze für Dauer- und für Gastlieger, als es Katamarane gibt. Auch für das Winterlager im Freien oder in Hallen ist bestens gesorgt. Fast alle Häfen rechnen für Katamarane nicht 2 Liegeplätze, sondern fair nach Länge x Breite= Quadratmeter ab, einige sogar nur nach Länge wie bei einem Monohull, ohne Zuschlag.

Demnach sind Liegeplätze für Hochseekatamarane nicht teurer als für flächenmäßig gleich große Monohulls.

Unser Kunde Herr H.J. Röckrath hat seit 6 Jahren den Liegeplatz für seine Lavezzi 40 im Hafen "Hohe Düne" in Warnemünde und besegelt die deutschen und dänischen Küsten und Inseln mit seinem Katamaran. Seine Erfahrungsberichte können Sie hier herunter laden. Weitere interessante Eindrücke aus dem Revier und den Bericht des Törns zur "nördlichsten Tonne der Ostsee" können Sie auf seiner Website www.katbeppo.de sehen.

Auch unser Kunde Hans Ermert-Binder hat seine Lavezzi 40 an der Ostsee in Wentdorf stationiert: "Im Sommer war ich in den folgenden Häfen, ohne ein einziges Mal Probleme mit einem Liegeplatz zu haben: Bagenkop/Langeland, Rudköping/Langeland, Lohals/Langeland, Stubbeköbing/Falster, Vitte/Hiddensee, Saßnitz/Rügen, Peendemünde/Usedom, Lauterbach/Rügen, Stralsund, Warnemünde Alter Strom, Timmendorf/Poel, Burgstaaken/Fehmarn, Eckernförde, Sonderborg/Als, Höruphavn/Als, Kappeln/Schlei, Maasholm/Schlei.

In Spanien gibt es bezahlbare Liegeplätze für Katamarane, z.B. im Real Club Nautico von Valencia. Von dort sind Sie in nur 7 Segelstunden auf Ibiza und an einem weiteren Segeltag auf Mallorca. In den nächsten Jahren werden alleine in der Communidad Valenciana 14.000 weitere Liegeplätze fertiggestellt werden.

Liegegeld

Es wird immer wieder behauptet, ein Katamaran koste 2 x Liegegeld. Wer aber schon einmal selbst einen Segeltörn mit einem Hochsee-Katamaran unternommen hat, wird bestätigen, dass in fast allen Häfen sowohl im Norden als auch im Mittelmeer das Liegegeld nach Quadratmeter bzw. mit dem Faktor Längentarif x 1.5 abgerechnet wird. Für einen Katamaran bezahlt man also nicht mehr, als für einen in der Fläche vergleichbar großen Monohull

Ein weiterer Vorteil des Katamarans ist der geringe Tiefgang: Selbst im August ist es in den dann meist übervollen Calas (Ankerbuchten) an der Ostküste Mallorcas jederzeit möglich, einen ruhigen Liegeplatz für den Kat zu finden: Man fährt an den ankernden Monohulls vorbei und ankert ungestört vor diesen etwas näher am Strand. Am Rande sei erwähnt, dass Katamarane vor Anker erheblich ruhiger liegen, als Monohulls. So schläft man auch bei Schwell ruhig und ohne die bei Monohulls übliche Schaukelei.